Veränderung und Anpassung  als Schlüssel zum Erfolg – das gilt auch für Unternehmen. KRAFTKINZ und FASresearch präsentierten zum ersten Mal die Pluralitätskonferenz, die dieses Jahr unter dem Motto „Vom Egosystem zum Ecosystem stand“.

Am 29. Jänner 2019 diskutierten Top-VertreterInnen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen über Veränderungen im System, wie das Unternehmen Pluralität für sich nutzen kann und wo man ansetzen muss, um von Pluralität zu profitieren. Der Sozialwissenschaftler, Management-Philosoph und Unternehmer Dr. Harald Katzmair von FASresearch sprach in seiner Keynote darüber, wie wichitg es sei, in einem Team verschiedene Archetypen, wie dem Idealisten und dem Perfektionisten, zu berücksichtigen, damit man von einem funktionierenden Ecosystem sprechen kann. „Ein Weiterkommen gibt es nur, wenn das Leadership auch andere Blickwinkel zulässt.“, so Dr. Katzmair.

Aufgabe der Leader – Richtungen vorgeben

Das Panel bildeten neben Dr. Katzmair Gerald Gruber (Mastercard Austria), Claudia Oeking (Philip Morris), Doris Partel-Niederreiter (Raiffeisen Informatik) und Sebastian Nitsch (6B47 Real Estate Investors AG). Unter der Moderation von Mag. Birgit Kraft-Kinz äußerten sich die Teilnehmer/Innen zu den wichtigsten Fragestellungen und schlossen hier an die Thesen von Dr. Katzmair an. „Die Archetypen abdecken ist schön und gut, aber wir müssen uns auch fragen, wen wir konkret brauchen, um das Team perfekt zu ergänzen.“, so Doris Partel-Niederreiter. Gerald Gruber stimmte zu und ergänzte hier: „Diversität kann nur dann produktiv genutzt werden, wenn alle im Team eine Richtung haben. Da ist vor allem das Leadership  gefragt!“ Leaders sollen demnach eine klare Richtung vorgeben, an der sich Teams orientieren können.

Variabilität bringt Stabilität

Nach einer kurzen Pause ging es in den Situation Room, bei dem jede/r PanelteilnehmerIn für sich die wichtigsten Hebel formulierte, wo ein Unternehmen ihrer Meinung nach ansetzen muss, um stabil zu bleiben. FASresearch präsentierte an dieser Stelle auch ein Tool, das Unternehmen für sich zur Analyse nutzen können. Das Tool trägt dazu bei, Entwicklungen zu erkennen und zu verstehen, wo Verbesserungsbedarf besteht, wenn sich die Anforderungen ändern. „Nur wer in der Lage ist zu verlernen, kann Neues erlernen.“, ist Dr. Katzmairs Tipp.

Variabilität und Diversität sind also mehr als nur Verschiedenheit in Bezug auf Herkunft, Religionszugehörigkeit und kulturellen Hintergrund. Variabilität und Diversität gelten für das gesamte Unternehmen, nur wer dynamisch bleibt, kann auch stabil bleiben.

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