Das P19 Payment Festival 2025 zeigte, wie eng wirtschaftliche Stärke, Vertrauen in digitale Systeme und Innovation zusammenhängen. In den Sofiensälen diskutierten führende Vertreter:innen über die Zukunft des Zahlungsverkehrs – und Europas Rolle darin.
Wien, 28. November 2025 – Das P19 Payment Festival brachte kürzlich wieder hunderte Entscheider:innen aus Wirtschaft, Finanzsektor, Technologie, Mobilität, Tourismus und Politik in den Wiener Sofiensälen zusammen – und machte dabei eines klar: Payment ist weit mehr als Infrastruktur. Es ist ein strategischer Zukunftsfaktor für Wettbewerbsfähigkeit, Standortqualität und gesellschaftliche Teilhabe. Der interdisziplinäre Charakter des Festivals – von Handel über Mobility bis Regulatorik, KI, Krypto und Digitaler Euro – zeigte, wie eng wirtschaftliche Entwicklung und vertrauenswürdige Zahlungssysteme heute miteinander verknüpft sind. „P19 steht für Austausch auf Augenhöhe – genau dort entsteht Relevanz. Payment prägt Wirtschaft, Alltag und Innovation. Es entscheidet darüber, wie vertrauenswürdig Systeme wahrgenommen werden und wie gut Europa für die Zukunft gerüstet ist“, so Birgit Kraft-Kinz, P19-Initiatorin und CEO von KRAFTKINZ.
Breite Themen – klare Botschaft: Zukunftsfähigkeit entsteht nur gemeinsam
Bereits am Vormittag wurde deutlich, welche Rolle Zahlungsprozesse im wirtschaftlichen Alltag spielen. Stimmen aus dem Handel wie Nicole Reitlinger (IKEA), Robert Nagele (BILLA) und Iris Thalbauer (WKO Handel) machten sichtbar, wie stark effiziente, sichere und kundenzentrierte Payment-Lösungen zur Wettbewerbsfähigkeit beitragen. In der Mobilität zeigte sich, dass integrierte digitale Bezahlsysteme längst zur Grundvoraussetzung einer modernen, vernetzten Infrastruktur gehören – ein Thema, das etwa Gudrun Senk (Wiener Linien) und Christian Pettauer (Westbahn) schärften. Und im Tourismus wurde spürbar, wie eng Servicequalität, internationale Standortattraktivität und vertrauenswürdige Zahlungsprozesse miteinander verbunden sind; Einblicke dazu gaben unter anderem Susanne Kraus-Winkler (WKO) und Alexandra Geyer (Falkensteiner). Der europäische Kontext zog sich wie ein roter Faden durch den Tag. Josef Meichenitsch (OeNB) gab eine tiefgehende Einschätzung zur aktuellen Entwicklung des Digitalen Euro und verdeutlichte, wie wichtig europäische Souveränität und interoperable Zahlungsinfrastrukturen sind.
Kompetenzen stärken, Wirtschaft stärken: Fokus auf Financial Literacy
Auch in den Fishbowls zeigte sich die enorme Dynamik des Sektors. Ob Cyber Security, Regulatorik, künstliche Intelligenz, Krypto oder Instant Payments – die Diskussionen offenbarten ein gemeinsames Ziel: Payment-Systeme zukunftsfähig zu gestalten, Risiken zu minimieren und Innovation verantwortungsvoll zu nutzen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Financial Literacy. Bildungsminister Christoph Wiederkehr unterstrich, wie essenziell Finanzkompetenz als Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftliche Stabilität und langfristiges Wachstum ist. Seine Botschaft: Eine starke Wirtschaft braucht mündige Konsument:innen – und Finanzbildung ist der Schlüssel dazu.
Eine Plattform, die Europas Payment-Zukunft aktiv gestaltet
Innovative Impulse kamen auch von der Start-up- und Tech-Szene. Der Shoptimizer-Pitch von Elias Danninger zeigte, wie digitale Optimierungslösungen bereits heute Handel und Kundenverhalten neu denken. Sebastian Ludwig (coeo) demonstrierte in seiner Keynote, wie künstliche Intelligenz das Mahnwesen transformieren und gleichzeitig Fairness, Effizienz und Kundennähe erhöhen kann – ein Beispiel dafür, wie Technologien Vertrauen stärken können, statt es zu gefährden. Auch das Thema Nachhaltigkeit wurde klar als Zukunftsstandard verortet. Christiane Brunner (CEOs FOR FUTURE), Werner Weingraber (Madaster), Katharina Herzog (money:care) und Natassja Cernko (OeKB) verdeutlichten, dass Zahlungsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine Schlüsselrolle bei der Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft spielen – von CO₂-reduzierten Abläufen bis zu Transparenz in der Datenverarbeitung. Birgit Kraft-Kinz abschließend: „Das Festival zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig es ist, die Perspektiven unterschiedlicher Branchen zusammenzubringen. Nur so kann Europa seine Rolle im Zahlungsverkehr stärken.“
Am 27. Jänner 2025 findet in Wien das P19 Neujahrsevent 2026 sowie die Verleihung der P19 Payment Awards 2025 statt.
Fotos (c) P19/Martin Hron














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Birgit Koch
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