- Regionale Vergabe: Vergaberecht sichert Wertschöpfung und Jobs
- Rechtssicherheit bei Direktvergabe bei Gefahr im Verzug notwendig
- Klare Regeln für Freiwilligenarbeit und Sachspenden im Vergabeverfahren
Wien, 02.09.2026 – Unwetterschäden kosteten in Österreich alleine im Jahr 2024 rund 1,7 Mrd. Euro pro Jahr. Wie akut das Problem ist, zeigen die jüngsten Unwetter in Tirol, Niederösterreich und der Steiermark. Dort beginnt die Schadensbehebung gerade erst. Doch schon jetzt stellt sich die Frage, wer für den Wiederaufbau beauftragt wird. Für Schiefer Rechtsanwälte, Österreichs führende Vergaberechtskanzlei, ist das eine Bewährungsprobe für das Vergaberecht selbst.
Regionale Vergabe als Wiederaufbau-Hebel
Der Wiederaufbau nach Naturkatastrophen entscheidet über die Zukunft der Region. Wer bei Infrastruktur-, Hochwasserschutz- und Sanierungsprojekten regional vergibt, hält Wertschöpfung und Jobs vor Ort und stärkt Betriebe, die selbst von den Unwettern betroffen sind. Das Bundesvergabegesetz macht das möglich.
Der Hebel dahinter ist beträchtlich: Österreich vergibt jährlich rund 70 Mrd. Euro öffentlich, ein Drittel davon im Bau. Hier setzt die seit März 2026 geltende Vergaberechtsnovelle an: Sie gibt Gemeinden mehr Spielraum, regionale Betriebe einzubinden. Dass sich das auszahlt, zeigt der Leitfaden „ROT-WEISS-ROTE Vergaben“ von der Gewerkschaft Bau-Holz und Schiefer Rechtsanwälte: Regionale Vergaben sichern stabile Lieferketten und machen Gemeinden krisenfester. Ein handfester Vorteil, nicht nur nach Unwettern.
Katastrophenschutz braucht Rechtssicherheit
Im Ernstfall zählt Geschwindigkeit. Bei äußerst dringlichen, zwingenden Gründen infolge unvorhersehbarer Ereignisse – etwa einer Naturkatastrophe – dürfen öffentliche Auftraggeber deshalb im Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung rasch und direkt beschaffen. Unterhalb der Schwellenwerte steht zusätzlich die Direktvergabe offen. Die Beauftragung regionaler Betriebe ist dabei mit einem spürbaren Vorteil verbunden. Sie sind vor Ort und können im Katastrophenfall rasch mit Geräten und Personal eingreifen.
Freiwilligenarbeit sichtbar machen – auch rechtlich
Freiwillige Feuerwehren, Zivilschutz und ehrenamtliche Helfer:innen haben bei der ersten Schadensbehebung entscheidend mitgeholfen. Diese Leistung verdient Anerkennung und klare rechtliche Regeln. Denn auch Sachspenden und freiwillige Leistungen müssen fair neben normalen Ausschreibungen behandelt werden, ohne Freiwillige zu benachteiligen oder den Wettbewerb zu verzerren.
„Ehrenamtliches Engagement kann schon heute ein zulässiges Auswahlkriterium sein, auch ohne Gesetzesänderung. Voraussetzung ist, dass es sachlich begründet bleibt und nicht zur verdeckten Diskriminierung wird,“ so Martin Schiefer, Partner von Schiefer Rechtsanwälte.
Foto: Partner:innen Christian Richter-Schöller, Maria Troger, Martin Schiefer © Studio Koekart
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Über Schiefer Rechtsanwälte
Schiefer Rechtsanwälte ist die Top-Vergaberechtskanzlei in Österreich mit Hauptsitz in Wien und weiteren Standorten in Salzburg, Graz und Linz – dort mit Sitz in der Tabakfabrik, einem revitalisierten Industrieareal auf ehemaligem Brownfield – sowie Sprechstellen in Klagenfurt und St. Pölten. Das Expert:innen-Team rund um die Partner:innen Martin Schiefer, Maria Troger und Christian Richter-Schöller hat es sich zur Aufgabe gemacht, Vergaberecht neu zu denken: strategisch, innovativ und regional. Zu den Mandant:innen der Kanzlei zählen renommierte Auftraggeber sowie Entscheidungsträger:innen aus Politik, Verwaltung und Privatwirtschaft. Schiefer Rechtsanwälte berät und begleitet bei Ausschreibungen mit hohem Reputationsrisiko in den Bereichen Digitalisierung & Innovation, Informations- & Kommunikationstechnologie, Gesundheit & Soziales, Bau- & Infrastrukturprojekte, Mobilität, Energieversorgung sowie Compliance. Martin Schiefer befindet sich seit Jahren im Spitzenfeld sämtlicher relevanter Ratings und wurde erneut zum „Leading Partner“ in der österreichischen Vergaberechtsszene gewählt.
Mehr Informationen auf: https://www.schiefer.at
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Rückfragehinweis:
KRAFTKINZ
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