- Jack Dangermond: Österreich als Mitgestalter der GIS-Zukunft
- Voestalpine, KELAG und OSCE zeigen GIS in der Praxis
- SynerGIS bestätigt sich als Motor der heimischen GIS-Szene
Wien, 21. September 2026. Zwei Tage, ein zentraler Befund: Räumliche Intelligenz ist am Wirtschaftsstandort Österreich angekommen. Bei der Esri User Conference Austria – powered by SynerGIS trafen sich am 16. und 17. September im Haus der Digitalisierung in Tulln Entscheidungsträger:innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft. Ausrichter der Konferenz war SynerGIS – und genau darin lag die eigentliche Botschaft: Als exklusiver Esri-Partner Österreichs seit 1987 holte das Wiener Unternehmen mit Jack Dangermond nicht nur einen der einflussreichsten Köpfe der GIS-Branche ins Land, sondern bewies zugleich, dass internationale Standards und heimische Marktkompetenz zusammengehören.
Ein globaler Blick auf einen eigenständigen Markt
In seiner Keynote unterstrich Esri-Gründer und -Präsident Jack Dangermond, welchen Stellenwert der österreichische GIS-Markt international einnimmt. Dangermond, dessen Software heute bei mehr als 700.000 Organisationen weltweit im Einsatz ist und der 2013 von den Vereinten Nationen sowie 2021 von der International Geographical Union ausgezeichnet wurde, reist nur selten persönlich zu Kundenveranstaltungen außerhalb der USA. Nach fast 40 Jahren Partnerschaft mit SynerGIS zog er in Tulln eine klare Bilanz: Österreich zählt heute zu jenen Märkten, in denen räumliche Intelligenz kein Zukunftsthema mehr ist, sondern gelebte unternehmerische Praxis.
„Ich komme nicht oft persönlich zu unseren Partnerkonferenzen – aber Österreich ist einer der Märkte, an denen man sieht, wie GIS eigentlich wirken sollte: nicht als IT-Werkzeug, sondern als Grundlage unternehmerischer und gesellschaftlicher Entscheidungen. SynerGIS hat das über fast 40 Jahre mit bemerkenswerter Konsequenz aufgebaut”, sagte Jack Dangermond, Gründer und Präsident von Esri, in seiner Eröffnungsrede.
Von der Leitungstrasse bis zur Sicherheitsplattform: GIS in der Praxis
Wie konkret räumliche Intelligenz heute wirkt, zeigten die Praxisbeiträge der Konferenz. Markus Wall (voestalpine) stellte vor, wie GIS-Technologie Österreichs Klimaschutzprogramm „greentec steel” trägt – von der Standortplanung für neue Anlagen bis zur Analyse von Transportwegen und Lieferketten. Annelene Kammer-Tischendorf (KELAG) präsentierte, wie der Energieversorger seine GIS-Strategie zur Netzsteuerung, zur Integration erneuerbarer Energien und zur vorausschauenden Instandhaltung seines Leitungsnetzes ausbaut. Und Ashraf Abushady sowie Bogdan Palade (OSCE) zeigten, wie eine zentrale GIS-Plattform Transparenz, Sicherheit und internationale Zusammenarbeit zwischen Institutionen stärkt – ein Beleg dafür, dass österreichische GIS-Kompetenz auch geopolitisch relevante Anwendungen möglich macht. Drei Branchen, drei Anwendungsfälle, ein gemeinsamer Nenner: Wer räumlich denkt, plant belastbarer.
SynerGIS als Gastgeber und strategischer Vordenker
Dass eine Persönlichkeit wie Dangermond nach Tulln kommt, ist das Ergebnis jahrzehntelanger Aufbauarbeit. SynerGIS ist seit 1987 exklusiver Esri-Partner in Österreich und begleitet heute mehr als 2.500 Kund:innen aus Energie, Infrastruktur, Handel, Industrie und öffentlichem Sektor bei der Umsetzung räumlicher Strategien. Mit der Ausrichtung der Conference positioniert sich das Unternehmen nicht nur als Technologie-Lieferant, sondern als jener Knotenpunkt, an dem internationale Innovation auf heimische Marktkenntnis trifft. Für den Wirtschaftsstandort ist das mehr als Symbolik: Es zeigt, dass strategische GIS-Kompetenz auf höchstem Niveau in Österreich selbst verfügbar ist – ohne Umweg über internationale Berater oder ausländische Konzernzentralen.
Fazit und Ausblick
Für SynerGIS-Geschäftsführerin Renate Messner bestätigt die Konferenz eine These, die sie seit Jahren vertritt: GIS ist kein IT-Thema, sondern ein Strategiethema. Mit Dangermonds Besuch und den Praxisbeiträgen aus Industrie, Energiewirtschaft und internationaler Organisation sieht sie diese Position eindrucksvoll untermauert.
„Diese Konferenz war der Beweis, dass wir mit unserer Position richtig liegen: GIS ist längst Chefsache, nicht IT-Nebensache. Wenn ein Industriebetrieb wie die voestalpine, ein Energieversorger wie KELAG und eine internationale Organisation wie die OSCE auf derselben Bühne zeigen, wie sie räumlich denken, dann ist das ein Auftrag an uns, diesen Weg mit unseren Kund:innen konsequent weiterzugehen”, so Messner.
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Über SynerGIS
SynerGIS Informationssysteme GmbH ist Österreichs führender GIS-Spezialist und seit 1987 exklusiver Esri-Partner. Mit rund 70 Mitarbeiter:innen an den Standorten Wien und Innsbruck und über 2.500 Kund:innen aus Energie, Infrastruktur, Handel, Industrie und öffentlichem Sektor ist SynerGIS der zentrale Partner für Geoinformationssysteme und räumliche Digitalisierung in Österreich. Geschäftsführerin Renate Messner gilt als eine der profiliertesten Expertinnen für GIS und räumliche Digitalisierung im deutschsprachigen Raum. Website
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